Chronik der Schule



1974 An der ehemaligen Erweiterten Oberschule (EOS) "Käthe Kollwitz" Zwickau werden Spezialklassen für Musik eingerichtet. In der Folgezeit profiliert sich dieser Ausbildungszweig der KKS zu einer führenden musischen Bildungsstätte für Abiturienten in der DDR

1990 Nach der Wende werden die Spezialklassen für Musik aus dem Schulverband der KKS herausgelöst und zu einem eigenständigen Schulzweig EOS mit Spezialklassen Musik "Clara Wieck" zusammengefasst.

1991 Das den Namen "Clara-Wieck" tragende "Gymnasium in Gründung" findet mit seinem angegliederten Internat gemeinsam mit der 3. EOS zunächst eine provisorische Heimstatt in den Gebäuden der ehemaligen Kaserne an der Marienthaler Straße in Zwickau.

1992 Am 20.08.1992 werden die restaurierten und modernisierten Flügel A und B des Planitzer Schlosses dem Clara-Wieck-Gymnasium als neues Domizil übergeben. Mit dem Schuljahr 1992/93 darf die Schule offiziell den Namen "Clara-Wieck-Gymnasium" tragen und erhält seine Ausbildungsspezifik als "Musisch - sprachliches Gymnasium mit vertiefter Musikausbildung". Der Unterricht wird mit Beginn des Schuljahres in dem neuen Schulgebäude erteilt. Das Internat verbleibt in den Gebäuden der ehemaligen Kaserne. Dem Clara-Wieck-Gymnasium wird infolge seines großen Zuspruchs als Zweigstelle für die Klassen 5 bis 7 das Gebäude der ehemaligen Schiller-Schule angegliedert.

1992 Das Clara-Wieck-Gymnasium nimmt als eine der ersten Schulen des Freistaates Sachsen eine Schulpartnerschaft mit einem Gymnasium in den alten Bundesländern auf, dem "Wentzinger-Gymnasium" Freiburg i.Br.

1993 Das Clara-Wieck-Gymnasium gestaltet vom 14. bis 16. Mai 1993 sein erstes Schlossfest als Höhepunkt des Schuljahres. Veranstalter ist der im gleichen Jahr gegründete "Förderverein des Clara-Wieck-Gymnasiums e.V."

1995 In Partnerschaft mit dem Wentzinger Gymnasium Freiburg beteiligen wir uns zum ersten Mal am Förderwettbewerb "Gemeinsam handeln - Voneinander lernen - zusammenwachsen" der Robert-Bosch-Stiftung mit dem Projekt "Unsere gemeinsame Zukunft als Herausforderung und Aufgabe".

1997 Das Clara-Wieck-Gymnasium erhält mit Beginn des Schuljahres 1997/98 als dritten Profilierungszweig die allgemein musische Ausbildung in den Fächern Musik, Darstellendes Spiel und Kunst.

1998 "Das Clara-Wieck-Gymnasium soll die Koffer packen", diese Schlagzeile erhitzte die Gemüter Anfang Juli. Eltern und Schüler, Vereine und Kirchengemeinden von Planitz sowie die Freunde des Gymnasiums haben erreicht, dass die erste und einmalige Adresse für musisch begabte Schüler und damit auch ein Aushängeschild der Kulturstadt Zwickau auf dem Schlossberg erhalten blieb.

2002 Das Clara-Wieck-Gymnasium begeht sein 10jähriges Jubiläum. Die Schule nimmt partnerschaftliche Beziehungen auf mit der Akademie für Informations- und Kommunikations-Design (AIK) Dresden auf. Der Kammerchor unseres Gymnasiums siegt beim internationalen Chorfestival in Riva del Garda in der Kategorie G3 - Gemischte Chöre.

2003 Eltern, Schüler und Gäste erhalten im Rahmen einer Kulturwoche Einblick in die Vielfalt der kulturellen Angebote der Schule

2004 Die Theater-AG startet mit der Premiere von "Bernarda Albas Haus" von Frederico Garcia Lorca.

2005 Die Außenstelle unseres Gymnasiums zieht in den Osterferien in die Albert-Schweitzer-Schule, bevor sie im Juli als Folge der Fusion mit dem Gerhart-Hauptmann-Gymnasium in die neue Außenstelle Platz der Deutschen Einheit umzieht. Im April informiert und diskutiert die Bundesbeauftragte für Stasiunterlagen Marianne Birthler im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung über den aktuellen Stand der Aufarbeitung.

2006 Das Projekt "Sterilisation und Euthanasie" während des Nationalsozialismus erhält einen der begehrten Preise beim Bundeswettbewerb "Demokratisch Handeln". Die Wanderausstellung wird von der Jury mit dem 3. Preis beim "Victor-Klemperer-Jugendwettbewerb" ausgezeichnet. Zum Thema "Pisa-Frust und Schließungslust" veranstaltet der Schülerrat eine Podiumsdiskussion mit dem Kultusminister Steffen Flath und Lehrern unseres Gymnasiums. Im November findet im Rahmen der der Schumann-Ehrung anlässlich des 150. Todesjahres des Komponisten im Robert-Schuman-Haus eine öffentliche Musizierstunde statt. Zugleich wird das Ergebnis des Projekts "Ohrenzeuge II" an den Direktor des Schumann-Hauses und den Vorsitzenden des Zwickauer Blinden- und Sehbehindertenverbandes übergeben. In Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Ausbildungs- und Erprobungskanal (SAEK ) erarbeiteten 5 Schüler aus dem Musik-Leistungskurs einen akustischen Museumsführer, der Blinde und Sehbehinderte die Darstellungen des Schumann-Hauses erleb- und begreifbar macht.

2007 Bei der 46. Mathematikolympiade geht der erste Preis an Simon Fritzsch. Ein Trinkbrunnen ist der Preis für die erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb der Zwickauer Wasseerwerke. Im April erhält der Kammerchor in der Kategorie "Gemischte Jugendchöre" den ersten Preis sowie ein "Goldenes Diplom" beim 11. Internationalen Chorwettbewerb in Budapest.